Sehnsucht...

Irgendwie Müll, ich hab die Wahrheit erkannt und angefangen sie zu hassen, Hoffnungen werden mit einem Mal zerstört, alles zerplatzt wie eine Seifenblase. Im Hintergrund fließt ASP.


Ich spüre den kalten Hauch auf meine Gesicht, und denke diesen ganzen Scheiß muss ich mir nicht antun, ich verschwinde einfach. Muss ich diese Hoffnungslosigkeit ertragen? MUSS ICH? Ich spüre diese Hauch und denke, Jan du musst weg, bevor es zu spät ist. Ich hab Angst.
Mone in Münster und doch weit weg. Ich werd Abi machen und mich dann verpissen, nach Peru, oder Timbuktu. Schweden ich komme! Mich verlässt dieser Wille zu leben, da nichts so läuft wie es soll. Ich hoffe noch ein kleines bisschen, aber wenn mir die Klausuren nicht gelingen sollten...dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Einen Teil werd ich hiervon online stellen, vielleicht interessiert das ja jemanden. In diesem Hauch stecken Erinnerungen an vergange bessere Zeiten. Rock am Ring, Holland, Dänemark. Ich muss einfach mal wieder weg, sonst verrotte ich. Und das will ich nicht. Ich will glücklich werden, aber was ist Glück? Geld und Einsamkeit? Sieg und Einsamkeit? Erfolg und Einsamkeit? Armut und Familie? Was ist Glück? Etwas vergängliches ist es bestimmt, nur irgendwie auch undefinierbar. Diese Dinge die in meinem Kopf rumkreisen schreien nach einer Entscheidung, vielleicht sogar nach einem Ende. Ich weiß kaum noch weiter und die Hoffnung verlässt mich langsam. Das alles ein "glückliches" Ende nimmt. Vielleicht sollte ich auch Feiern gehen. Saufen bis zum Umfallen. Vielleicht hilft das. Wenigstens ein bisschen. Irgendwie. Mhm nun eine Prise Evanescence. Gibt es eine Hoffnung? Ein offenes Fenster, draußen schimmert die grausame Realität. Ohne Hoffnung. Ohne Glück. Nur Leid, Einsamkeit, Elend. Einfach nur die Wirklichkeit. Die, die, die again. Ich falle irgendwie in ein Loch. Ein tiefes.

Ich lasse meine Gedanken schweifen. Das ist schlecht. Und dumm. Dann schreibe und denke ich dumme Sachen. Vielleicht wahre aber auch oft einfach nur dumme, dumme, DUMME Sachen. Aber...Who cares?
Niemand. N-I-E-M-A-N-D-! Egal. Ich werde sterben. Nein, meine Gefühle werden sterben. Ich denke sie sind schon dabei. Und weit vorrangeschritten. Ich kann nicht lieben. Denke ich. Irgendwann kommu jemand, aber wenn ich dann sechs Meter unter der Erde liege, brauch ich diesen jemand auch nicht mehr. Oder? Das ist doch wohl verständlich Mone. Mein Schatz. Alleine wegen ihr möchte ich leben. Und wegen meiner Familie. Der Jemand der diesen Scheiß irgendwann liest, muss denken wie bescheuert Jan doch war. STIMMT! Das war ich. Und mir wars egal, mir wars SCHEISSEGAL! Ich hoffe ich kann bald wieder lachen und wenn es nur die Freude über mein baldiges Ende ist.

Nun nachdem dieses geschrieben wurde, kann ich sagen das 99,99% davon nicht der durchführbahren Wahrheit entsprechen, also nervt nicht, ich bin anders, aber nicht lebensmüde. Noch nicht.

3.12.06 12:20

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